In diesem Beitrag geht es um eine kreative Idee, wie das Corona-Virus COVID-19 als Kampfmittel gegen die Rezession eingesetzt werden könnte. Klingt absurd? Dann lesen Sie einfach…

Dr. Karin Joder:

Heute begrüße ich einen ganz besonderen Gast zum Interview – es ist die schlaue Möwe Carina Clever von Clever People, die eine kreative Idee hat. Bitte erzähle uns doch kurz, wo du herkommst.

Carina:

Ursprünglich stamme ich aus Norddeutschland, wo sehr viele schlaue Möwen ihre Heimat haben. Dort hast du mich ja im Sommer 2019 entworfen. Den richtigen Feinschliff habe ich in den Niederlanden von einer sehr fähigen Designerin erhalten. Dann wurde ich im Herbst 2019 in China gebaut und flog zurück nach Kiel. Durch Heidi Reinhardt, eine hervorragend gute Web-Upgraderin, bin ich inzwischen auch im Internet zu sehen.

Dr. Karin Joder:

Wow – in China warst du schon im letzten Jahr? Wie war das denn dort?

Carina:

In China arbeiten sehr, sehr viele Menschen. Nur wenige sind das, was man als „wohlhabend“ oder „reich“ bezeichnet. Als ich im Herbst 2019 in China gebaut wurde, befürchteten viele Menschen in China eine Rezession bei zunehmend schwieriger Wirtschaftslage – sie nannten das „konjunkturelle Schwäche“.

Die Menschen in China haben sehr viele Sachen auf Kredit gekauft. Dann bekamen die Banken auf einmal nasse Füße, wollten das Geld zurück und drehten den Geldhahn zu.

Die Menschen haben weniger gekauft – ich glaube, die Menschen nennen das  „Konsumschwäche“. Dann hörte ich immer häufiger den Begriff „drohende Rezession“ und dass die ein schlimmes Gespenst sei!

Wie auch immer – die Wirtschaft in China wurde in der Zeit, als ich dort hergestellt wurde, immer schwächer. Viele überlegten, was sie tun könnten, damit die anderen Länder das nicht so mitkriegen. Ich glaube, das Ganze wäre ihnen total peinlich gewesen.

Ich selbst bin ja eine Möwe und habe viel Fantasie – und so hätte ich eine Idee gehabt, wie die Menschen in China ihr Problem lösen könnten…

Dr. Karin Joder:

Oha – was für eine Idee hättest du denn gehabt?

Carina:

Nun ja, den Menschen in China sind Viren nicht fremd. Vor einiger Zeit gab es ja mal den SARS, die Schweinegrippe und so…auch wenn man den COVID-19 damit natürlich nicht vergleichen kann, da es inzwischen kein Geheimnis mehr ist, dass das COVID-19 nicht so schlimm ist wie ursprünglich befürchtet und dass fast jeder Mensch schon seit vielen Jahren Coronaviren in sich trägt. Hätte man früher schon mal genauer hingeschaut, wie viele Menschen Coronaviren in sich tragen, hätte man diese längst festgestellt und wäre aktuell nicht so überrascht gewesen. Aber diese Frage hat früher irgendwie niemanden interessiert. Erst jetzt beginnt man, dieser Frage nachzugehen. Immerhin sterben pro Tag mehr Menschen an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs als an COVID-19. Allein 11.000 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland an den Folgen von Haushaltsunfällen. Da müsste man ja eigentlich die Leitern verbieten!

Ich frage mich ohnehin, warum nicht differenziert wird, ob ein Mensch eindeutig WEGEN Covid-19 stirbt oder MIT ihm – denn der größte Teil der Todesfälle betrifft bekanntlich ältere Menschen mit heftigen Vorerkrankungen. Ich als Möwe habe den Eindruck, diese Panikmache unter den Menschen hat System.

Wie auch immer. Ich dachte mir als schlaue Möwe also – wie wäre es denn, wenn man ein neues Virus wie das Covid-19 streuen würde – zuerst im eigenen Land und dann einfach automatisch in den Rest der Welt verteilen würde?

Also – wenn das Corona-Virus in China ein paar Menschen und vorübergehend die Produktion lahm legen würde, dann hätte man ein ganz probates Alibi dafür, warum die eigene Wirtschaft schwächelt bzw. das Schreckgespenst Rezession herumgeistert. Ein Virus wieder mal als Sündenbock, so wie in 2008 bei der Schweinegrippe. Man könnte aktuell durch so ein Corona-Virus hervorragend von der eigenen Konjunkturschwäche ablenken, verstehst du?

Dr. Karin Joder:

Oha – das ist aber eine gewagte Idee! Warum jedoch sollte das Virus in andere Länder transportiert werden?

Carina:

Ganz einfach. Viele Menschen aus China fliegen ja nach Europa, in die USA und überall hin und würden das Corona-Virus automatisch mitnehmen. So würden zeitversetzt überall auf der Welt andere Menschen mit dem Virus infiziert werden. Nach kurzer Zeit würde es eine Panik geben, Konsum und Produktion würden reduziert werden, und es würde überall mit der Wirtschaft bergab gehen.

Dr. Karin Joder:

Ja, aber warum sollte das Corona-Virus gegen die Rezession helfen – gerade das Gegenteil wäre doch der Fall?

Carina:

Naja, das Corona-Virus kommt zeitversetzt zu China in den anderen Ländern an, und zwar zu einem Zeitpunkt, wo sich die Menschen in China schon wieder von dem Virus erholt und die Produktion hochgefahren haben.

Da durch die Corona-Folgen (Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit etc.) die Aktienkurse in Kürze erst mal weiter crashen und vermutlich eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurde, können bald viele Unternehmen spottbillig gekauft werden. Wenn ich als schlaue Möwe in China leben und ein gutes Unternehmen z. B. in Europa oder USA kaufen wollte, würde ich einfach noch warten, bis die Aktienkurse einiger guter Firmen richtig am Boden sind. Das, was im März war, war ja erst der Anfang. Dann würde ich zum Schnäppchenpreis kaufen, die CEOs auswechseln und selbst alles bestimmen.

  1. Die Ablenkung von der konjunkturellen Schwäche im eigenen Land durch das Corona-Virus als Alibi für die Misere und
  2. Gute ausländische Unternehmen zu Schnäppchenpreisen wären für mich als Möwe somit zwei naheliegende Möglichkeiten, zumindest im eigenen Land die Rezession zu bekämpfen und mit dem COVID-19 Profit zu machen.
  3. Darüber hinaus verdienen jetzt einige Pharmaunternehmen endlich mal wieder richtig Geld. Das war in 2008 genau so. Sehr viel Geld ist in Forschung und Medikamente geflossen – das muss sich doch mal rechnen!

Viele Länder sind von der Produktion in China abhängig – z. B. von bestimmten Medikamenten oder Atemschutzmasken. Auch ich als Möwe wurde in China hergestellt, und dadurch, dass China nach wie vor als Schwellenland zählt, ist der Transport nach Europa extrem preisgünstig.

Wenn also durch das Corona-Virus zeitversetzt in Europa und den USA Panik ausgelöst und die Produktionen lahm gelegt werden, stehen die Chancen günstig, dass man die dringend benötigten Sachen aus China bestellt. China würde vorübergehend sozusagen zum Waren-Monopol.

Und jede Möwe weiß, dass ein Monopol eine Machtposition bedeutet, bei der man bequem die Preise diktieren kann. Das wäre doch was, oder?

Dr. Karin Joder:

Puh – wenn du das mal weiterdenkst, Carina – wer trägt denn die Kosten für das ganze Desaster?

Carina:

Schadensersatz kann man sicher nicht ernsthaft von China fordern, denn die Idee eines gestreuten Corona-Virus COVID-19 ist ja nur die Idee einer Möwe, die viel Fantasie hat.

Diejenigen, die für diese Katastrophe bezahlen sollen, werden wie immer diejenigen sein, die noch solche veralteten Werte wie „Sparsamkeit“, „Anstand“ oder „Fleiß“ vertreten. Man nennt sie „Leistungsträger“ oder „Mittelstand“. Diese kleine Gruppe an engagierten Menschen zahlt die Steuern, und sie werden sogar noch dafür angefeindet, dass sie fleißig sind. Man wird wieder nach Effizienzkriterien vorgehen, um den Schaden aufzufangen – das war schon immer so, und wird auch dieses Mal so sein.

Dr. Karin Joder:

Könntest du bitte kurz erklären, was du mit „Effizienzkriterien“ meinst?

Carina:

Das habe ich als Möwe schon oft gesehen. Man sucht einfach die Menschen, bei denen das Geld am leichtesten zu kriegen ist, also diejenigen, die gearbeitet und gespart haben und die Steuern zahlen. Von denen kann man am leichtesten das Geld holen. Vielleicht mit dem Unterschied, dass durch die Maßnahmen zur „Bekämpfung“ des COVID-19 ziemlich viele Selbständige und Mittelständler pleite gehen werden und dann auch keine Steuern mehr bezahlen können. Die so vielerorts verschmähten „Superreichen“ sind ohnehin mit ihren Geldern dort, wo man keinen Zugriff hat. Also wird es zunehmend schwierig für die Staaten, das Ganze bei den Leistungsträgern zu holen und die wirtschaftlichen Folgen zu finanzieren.

Dr. Karin Joder:

Das sind sehr interessante Ansätze, die du hier vertrittst. Hast du denn zum Abschluss noch etwas, das du uns sagen möchtest?

Carina:

Dieses COVID-19 ist für die Menschen ein Desaster. Die Lethargie und Hoffnungslosigkeit, die um sich greift, je länger das Ganze dauert, ist schlimm. Durch die ständigen Negativ-News stumpfen die Leute ab und entwickeln Depressionen, u. a. weil die sozialen Kontakte eingeschränkt werden. Es ist ja kein Geheimnis, dass das Pflegen von Hobbies und sozialen Kontakten das Immunsystem stärkt und dass soziale Isolation – die übrigens seit Jahren auch als Foltermethode angewendet wird – das Immunsystem schwächt und dann wiederum anfällig für Viren jeglicher Art macht. Die Suizidrate derjenigen, deren Existenz im Eimer ist und die Angst vor Zwangsmedikation und Zwangsimpfungen und der weiteren Enteignung ihrer Grundrechte haben, wird ansteigen. Vielleicht gibt es auch Bürgerkriege in manchen Ländern. Es wird also Sekundärfolgen geben, die weit ab von allen wirtschaftlichen Verlusten zu finden sind.

Ich als Möwe sehe das Ganze, aber ich kann nur an die Vernunft der Menschen in einflussreichen Positionen appellieren: Seien Sie bitte kritisch gegenüber „Statistiken“ und gesponserten „Beratern“ und behalten Sie ein gesundes Augenmaß für die Menschen auf diesem Planeten, damit dieser Planet auch für Ihre Angehörigen und Enkel lebenswert bleibt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Name *